Fünf Dinge, die Du sofort fürs Klima tun kannst

Klimaschutz ist kompliziert? Stimmt nicht: Mit diesen fünf Verhaltensweisen kannst Du noch heute Deinen CO2-Abdruck verbessern.

Unser Lebensstil ist ungesund für die Umwelt. Der Durchschnittsdeutsche ballert 11 Tonnen CO2 in die Atmosphäre; so manch einer noch deutlich mehr. Ökologisch sinnvoll wäre nur ein Bruchteil davon.

Aber wie kann ich’s besser machen? Tatsächlich gibt es einfache und effektive Wege, seinen ökologischen Fußabdruck zu verbessern – ohne großen Verzicht zu üben. Ich habe fünf Vorschläge, die ganz einfach umzusetzen sind. Mit einer Garantie für ein gutes Gefühl.

Erstens: Fernreisen möglichst per Zug.

Wir alle lieben es, zu verreisen. Und das ist gut – weil es Perspektiven weitet und Impulse für Veränderung setzt. Aber Mobilität benötigt viel Energie. Deswegen ist es sinnvoll, Fernreisen möglichst per Zug zu bestreiten. Und kürzere Strecken mit dem E-Auto oder wenigstens einem Hybriden antreten.

Und nein, die Deutsche Bahn bezahlt mich nicht hierfür.

Zweitens: Weniger Fleisch essen – und weniger Avocado.

Ich persönlich lebe seit Jahrzehnten vegetarisch. Und möchte niemandem vorschreiben, wie er sich zu ernähren hat. Ich plädiere nur dafür, dass wir genauer anschauen, von was wir uns ernähren. Und es ist glasklar: Die industrielle Tierzucht, unsere ungesunde Gier nach Fleisch, ist unethisch, zerstört den Planeten und ist schlecht fürs Klima.

Für mich ist der Verzicht auf Fleisch auch ein Lebensgefühl, ein Ausdruck von Respekt gegenüber der Schöpfung. Für andere ist es vielleicht einfach nur ein Schritt zu einem CO2-freierem Leben. Beides ist gerechtfertigt.

Ach ja, und auch nicht jede Frucht ist sinnvoll fürs Klima: Die Modefrucht Avocado etwa verbraucht Unmengen Wasser bei der Kultivierung – und muss mit hohem Energieaufwand nach Deutschland transportiert werden. Lasst uns lieber regionale Gemüse und Früchte verzehren!

Drittens: Gegenstände länger benutzen – und auch mal reparieren.

Da gibt es nicht viel hinzuzufügen, außer: Das gilt nicht nur für Haushaltsgegenstände und Geräte, sondern auch für Kleidung.

Viertens: Auf die Herkunft achten. Und auf Siegel.

Das Thema geht ein bisschen in Richtung Ernährung und Fleisch – ist aber tatsächlich umfänglicher. Denn auch Kleidung oder Elektronik kann man nachhaltig kaufen. Wichtig fürs Klima ist vor allem die Frage, wie weit die Transportwege waren und wieviel Wasser verbraucht wurde.

Deswegen sind regionale Erzeugnisse im Zweifel wichtiger als ein Bio-Siegel.

Fünftens: Leitungswasser trinken.

Die westliche Welt hat viele absurde Marketing-Lügen hervorgebracht. Eine der größten: Wasser, den mitunter wichtigsten Rohstoff unserer Erde, in Flaschen abzufüllen und zu verkaufen. Zumal deutsches Leitungswasser zu den besten Wässern der Welt zählt. Warum unnötig Energie und Ressourcen verpulvern, und Geld und Zeit in den Kauf und Transport von Wasser in Flaschen investieren?

Durch Leitungswasser wird das Leben sogar einfacher.

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